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Abnehmen: So werden die guten Vorsätze fürs neue Jahr garantiert nichts!

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Abnehmen: So werden die guten Vorsätze fürs neue Jahr garantiert nichts!


Die Weihnachtsfeiertage wurden mit viel Essen und Alkohol und wenig Bewegung absolviert, und nun zeigt die Waage die Wahrheit in Kilogramm und Gramm… – doch kein Problem: Der Jahreswechsel naht und so kann man mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten um dann, nach wenigen Wochen garantiert zu scheitern!

Plötzlich mit Sport anfangen

Gehen wir davon aus, dass ein Mensch einen Tag damit verbringt irgendwelche Dinge zu tun. Die wenigsten von uns, langweilen sich den ganzen Tag und nur wenige von uns haben in Ihrem Tag bisher die Zeit gehabt, um Sport zu treiben. Doch plötzlich – bedingt durch die Völlerei zu Weihnachten und den Jahreswechsel, verbunden mit den guten Vorsätzen zum neuen Jahr, wird plötzlich Sport zu einem Teil des Alltags – bzw. soll es werden. Wer seinen Alltag nicht durchplant kann und wird damit scheitern – Sport ist nichts, was man „nebenbei“ zwischen Wäsche waschen und kochen „erledigen“ sollte – Sport kostet Zeit kostet und zwar, regelmäßig Zeit. Wer also bisher einen rappelvollen Tag hat, der muss plötzlich sich für Sport Zeit nehmen, ohne dass seine anderen Dinge, die er täglich macht, auf der Strecke bleiben.
Viele von uns erweitern einfach ihren Tag – oder vernachlässigen andere Punkte im Tagesablauf, um Sport und Bewegung den Raum im täglichen Ablauf geben zu können. Wer sich im Tagesablauf keine Prioritäten setzt, wer nicht mal seine gesamte Woche vielleicht sogar minutiös aufgeschrieben und analysiert hat, der wird damit scheitern, wenn er plötzlich, lediglich aufgrund der guten Vorsätze zum neuen Jahr, Sport in seinem Tagesablauf integrieren möchte.

Einseitige Diäten mit JoJo-Effekt

Wer seine liebgewonnenen Gewohnheiten, wie Chips und Bier am Abend zum Trash-TV eher widerwillig aufgibt ohne einen tieferen Sinn in dieser Änderung zu sehen, der wird damit auf Dauer nur eines erzielen: Nichts!
Zum dauerhaften Abnehmen sollte neben einer ausgewogenen Ernährung, die für viele einer Diät gleicht, auch Sport beinhalten und natürlich auch ein gesteigertes Interesse am eigenen Körper. Dass dies allerdings ein Prozess ist, der sich garantiert nicht innerhalb von 48 Stunden einstellt, sollte klar sein.
Verzicht ist nichts Schönes – Verzicht ist etwas, was kein Mensch gerne hat – keiner verzichtet gerne und nachhaltig auf etwas. Oftmals erreichen Menschen durch Verzicht wieder ihr Wunschgewicht, legen dann diesen Verzicht aber schnell wieder ab, rutschen in ihre alten Gewohnheiten und Lebensweisen um dann, oh Wunder – wieder mit mehr Gewicht die nächste Diät und den nächsten Verzicht sich selbst aufzuerlegen.

Eine Diät kann nur von Erfolg gekrönt sein, wenn der Mensch auf nichts verzichten muss, wenn er es gerne macht – wenn jede 100 Gramm auf der Waage einen weiteren Motivationsschub auslösen.

Außeneinflüsse als Ausrede

Wir lassen uns im Alltag schon viel zu oft von äußeren Einflüssen leiten. Viel zu oft werden wir von Instagram, TV & Co mit Einflüssen konfrontiert, die uns beschäftigen – positiv wie negativ – beeinflussend wie motivierend oder frustrierend. Meistens sind es jedoch weniger die äußeren Umstände, die uns in eine aktuelle Lebenssituation gebracht haben, sondern vielmehr unsere Denkweise und unsere bewussten und unbewussten Emotionen, die zu bestimmten Verhaltensweisen führen.
Nur wer sich mit den Möglichkeiten zur Veränderung des Denkens und der eigenen Emotionen beschäftigt wird auf Dauer mit Sport und Abnehmen erfolgreich sein, alle anderen werden früher oder später – meist früher – wieder in ihre alten Denkmuster verfallen und dann darauf hoffen, dass es halt dann im nächsten neuen Jahr besser wird.


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