Flossing ist ein neues manuelles Tool, das Therapeuten und Trainern hilft, Patienten und Athleten wieder gesund und noch leistungsfähiger zu machen. Die Flossing-Anlagen werden um die betroffenen Stellen wie Gelenke, Muskeln oder Faszien gewickelt und diese anschließend mittels spezieller Übungen mobilisiert. Diese Kombination aus Flossing-Anlage und Übung fördert die Beweglichkeit von Gelenken, den Kraftfluss und die Elastizität von Muskeln und Faszien und kann auch akute oder chronische Schmerzen im Bewegungsapparat lindern.

Was bringt Flossing?

  • mehr Beweglichkeit
  • Schmerzlinderung
  • beschleunigte Regeneration
  • kürzere Rehabilitation

Die Gummibänder die beim Flossing eingesetzt werden dienen dazu, bewusst Gewebe zu komprimieren und abzuschnüren. Dadurch sollen zum einen alle fließenden Leitungen wie Blut und Lymphflüssigkeit unterbrochen, zum anderen ein enormer Druck von außen auf alle Strukturen und Schichten des behandelnden Bereiches ausgeübt werden.

Das Anlegen des Floss-Bandes ist nur Teil der Therapie beziehungsweise des Trainings. Sobald die betroffenen Stelle oder Gelenk geflosst wird und dreidimensional bewegt, entstehen die erforderlichen Scherkräfte, die verklebte Oberflächen von Faszien und Muskeln zum Gleiten bringen. Während der Übung verändern sich die Elastizität des Gewebes sowie der Tonus von Muskulatur und Faszien. Des weiteren ensteht durch die Reibung zwischen dem Band und den darunterliegenden Schichten ein Reiz der die Mechanorezeptoren anspricht und kann somit ein „Umpolen“ beziehungsweise „Resetten“ festgeschalteter Bewegungsabläufe bewirken.

Bei stärkeren Verletzungen wie Muskelfaserrissen, Bänderverletzugen und Meniskusschäden kann Flossing die Rekonvaleszenzzeit erheblich verkürzen. Hinzu  kommt auch, dass die bei den Entzündungsreaktionen entstandenen Stoffe durch Flossing verstärkt abtransportiert werden und die Kompression zusätzlich zum Abbau der Schwellung beiträgt, wodurch die propriozeptiven Fähigkeiten wieder schneller zurückkehren.

Auf was wirkt Flossing?

  • Muskeln
  • Gelenke
  • Faszien

Obwohl Flossing von dem Erfinder, Sportwissenschaftler und Physiotherapeut Kelly Starrett auch bekannt wurde unter „Voodoo Flossing“ , hat es nichts mit Zauberei zu tun. Der Grund hierfür ist die schnelle Besserung durch das Anlegen der Flossingbänder.

Welche Wirkmechanismen hat Flossing?

  • Schwammeffekt
  • Subkutane Irritation
  • Kinetic Resolve

Schwammeffekt

Das „Verschnüren“ und Lösen per Floss-Band erzeugt einen Schwammeffekt. Im ersten Schritt wird die verbrauchte Flüssigkeit im Gewebe wie Lymphe oder Stoffwechselendprodukte ausgepresst, um dann wieder frische, nährstoffreiche Flüssigkeit aufnehmen zu können. Dieser Schwammeffekt optimiert das neurovaskuläre Versorgungssystem des Körpers.

Subkutane Irritation

Ist einer der wichtigsten Effekte um schnelle Schmerzlinderung zu verschaffen und normale Bewegungsabläufe zu ermöglichen. Subkutane Irritation hat jeder in seinem Leben schon mehrfach erlebt. Nachdem man sich beispielsweise am Ellbogen oder einer anderen schmerz empfindlichen Stelle gestoßen hat, reibt man ganz unbewusst mit der Hand über den betroffen Bereich. Der Impuls (Reflex), den das Reiben auslöst, wird im neuralen System schneller weitergeleitet als der des Schmerzes.

Kinetic Resolve 

Das Gewebe beziehungsweise die darunter liegenden Schichten sollen wieder gleiten können. Das können Faszienhüllen sein, die einen Muskel umschließen, Sehnen oder Gelenk.

https://medical-flossing.de/

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